Treffpunkt war die Schießstätte Grafenstein in Kärnten.
Susanne und Wolfi, der übrigens das köstliche Gulasch zubereitet hatte, organisierten diesen sehr netten Tag.
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Liebe – neue – Basset Freunde,
Ich bin jetzt seit zwei Wochen bei meinem Frauli, dem Herrl, der Kathi, der Lilo und dem doofen Leo (Kater). Deutsch hab ich schnell gelernt – vor allem die Bedeutung der Worte „Leckerli!“, „feines Futter“, „braver Bub“.
Ich heisse jetzt Charly, das gefällt mir sehr gut, auch wenn das Frauli – speziell, wenn ich spazierengehe und die Leine viel zu kurz ist – manchmal „Charles“ oder (mit ziemlich wütendem Unterton) „Kooaaarrl“ ruft. …das heisst Charly auf Deutsch. Aber, ich sag Euch, mit dem Frauli und der Lilo spazierengehen ist wirklich sehr langweilig. Das Frauli hängt in der Mitte, ich laufe so weits geht nach vorn, sie zieht mich zurück. Am anderen Ende hängt die Lilo, die will nicht laufen, sondern immer nur SCHNUPPERN!!!! Echt, die steigt aus dem Auto aus, geht (nicht läuft!) zur nächsten Blume, schnuppert, geht einen Meter zurück – sie könnt ja was übersehen haben – schnuppert weiter. Also echt! Ich steig aus, Nase zum Boden, und ab die Post! Das spazieren mit dem Herrl ist da angenehmer. Der ist so wie ich – wir steigen aus und gehen (er hat die Nase nicht am Boden).
Das Leben in meinem neuen Haus ist recht angenehm. Der Fernsehsessel, den ich bekommen hab, ist mir aber ein bisserl zu kurz, wenn ich mich am Abend entspanne, dann kommts des Öfteren vor, dass ich runterrutsche. Das muss ich noch ändern. Das Futter ist recht lecker, die Lilo ist ein bisserl fad, aber das bekomm ich noch hin.
Echt blöd ist dieses Katzenviech, der Leo. Immer wenn er mich sieht – und ich mit Karacho auf ihn zustürze – macht er einen Buckel, pfaucht und rennt in den Stock rauf. Das ist unfair, weil da darf ich nicht rauf. Und alle schimpfen immer mit mir, wenn ich die doofe Katze jage. Naja, irgendwann erwisch ich ihn schon.
Ich schick Euch jetzt noch ein Foto von der doofen Katze und einige von mir im Garten. Der Garten ist soweit recht cool, nur schreit das Frauli manchmal recht unentspannt „raus aus den Tulpen!“ und „verdammt, du sollst die Blüten nicht abbeissen!!!!“. Das Gras vom Herrl (es ist seins, sagt er immer), ist schön grün und auch recht weich, aber ich mach ganz fleißig Lulu-Flecken rein, damit das Ganze ein bisserl lustiger ausschaut. Und wenn dann genug drin sind, spiel ich mit der Lilo „Flecken hopsen“ – da darf man nur auf die Flecken steigen. …es ist bald soweit!
Alsdann, ich grüß Euch ganz herzlich und freu mich auf einen gemeinsamen Spaziergang – ich hoffe, bis dahin bin ich die blöde Leine los. Frauli meint, das liegt an mir – stimmt nicht, sag ich Euch!!! SIE hängt mich immer an! Aber ich denke, ihr wisst, wovon ich spreche!
Grüße, Charly
Liebe Basset Kollegen,
Seit gestern bin ich nicht mehr alleine bei meinem Frauli und dem Herrl. Die beiden finden das super, ich meine, man hätte mich zumindest fragen können, ob ich meinen Napf und den Fernsehsessel teilen möchte. Mein neuer Mitbewohner heisst Charly, hat bis gestern Jockey geheissen und kommt aus Ungarn, wo man ihn gerettet hat. Es ist ihm sehr, sehr schlecht gegangen, das sieht man daran, dass er sooooo dünnnnn ist. Er hat nur knapp 20kg und sollte aber fast 30kg haben. Er ist auch schon 2 oder 3 Jahre alt und wurde sehr sehr abgemagert in einem Wald gefunden. Dann hat man ihn auch noch in eine Tötungsstation gebracht. Gottseidank wurde er gerettet und jetzt ist er bei uns. Das war schon nett von Frauli und Herrl, finde ich. Ich spiel manchmal mit ihm, aber meistens ignorier ich ihn. Naja, geht eh, so schlimm ist er gar nicht. Nur ein bisserl hektisch. Er rennt dauernd rum, das macht mich nervös. Was heisst eigentlich nervös? Heute sind wir mit ihm schon zwei Stunden spazieren gegangen. Das Frauli hat mit mir nach einer dreiviertel Stunde umgedreht, das Herrl ist mit ihm weitergegangen. Der rennt, und rennt und rennt. Naja, dann war er wenigstens müde und hat eine Stunde geschlafen. Der Charly, meine ich. Aber ich glaub, das Herrl wollte auch,… Ich glaube auch, dass der Charly mich eigentlich schon mag. Das ist nicht schlecht. Ich meine, ich weiss dass ich fesch bin, obwohl ich älter bin als er, aber er hat nur halb soviel Gewicht wie ich und grundsätzlich gefallen mir Männer die ein bisserl was auf den Rippen haben doch besser. Meinem Frauli auch, meint sie. Aber ich glaub, sie meint keine Hunde. Jedenfalls sagen mein Frauli und mein Herrl, dass er in spätesten einem Jahr sicher mindestens wieder 25kg haben wird, da schauen sie schon drauf. Das find ich fies, weil ich glaub, die ziehen das von meinem Futter ab! Sie machen immer so Andeutungen, dass ich dem Charly 5kg von mir geben soll. Eigentlich eine Frechheit.
Aber, ich halte Euch auf dem Laufenden und wenn Charly dann ein bisserl Deutsch kann, dann sag ich ihm, er soll Euch auch mal was schreiben.
Auf jeden fall seht ihr auf den Fotos, dass es ihm gar nicht so schlecht geht bei uns und ich meine, er fühlt sich auch schon ein bisserl wohl.
Bis bald, Eure Lilo!
„Das ist kein Hund, das ist ein Basset!“
(Tierarzt Dr. H.)
Arnie, gebürtiger Ungar aus nobler deutscher Privatzucht, ist ein Basset, der sich kaum noch um Hundeanstandsregeln kümmert. Und seit er die 15 Jahre überschritten hat, will er auch nur noch das essen, was ihm schmeckt! Er schläft gerade – um 1 Uhr mittags habe ich ihn geweckt, damit er das feine Spezialessen mit 60% Fleisch genießen kann, er wollte aber nicht, hat sich voll Ekel abgewendet. Da bröckle ich entweder ein paar Kekse oder Knäckebrot hinein und … wieder einmal kann ich ihn überlisten.
Grüße von Svati und Leo
Anfang November wurde der Werbespot in Bad Vöslau gedreht und Otto hatte das irrsinnig viel Spaß gemacht!!!
Hermine war natürlich auch dabei, als Unterstützung für Otto.
Hier der Link zum Film:
Lieber Walter Knirsch, es macht uns sehr traurig, dass wir uns von Dir verabschieden müssen.
Ohne Dich als Generalsekretär können wir uns den Basset Club kaum vorstellen.
Wir wussten dass es Dir nicht gut ging und Du tapfer gegen Deine Krankheit gekämpft hast. Dass du am 22. Februar 2011 im 66. Lebensjahr den Kampf verloren hast tut weh. 1987 wurdest Du zum Generalsekretär und Schriftführer gewählt. Viele Jahre warst Du dem Präsidenten Friedel Dratva und in den letzten Jahren Deiner Schwester und Präsidentin des ÖBaLC, Eva Dratva, ein kompetenter Berater, gewissenhafter Schriftführer und liebenswerter Freund für alle Klubmitglieder.
Wir vermissen Dich sehr!