Grand Basset Griffon Vendéen


Geschichte

Die Grossen Bassets Griffon Vendéen stammen, wie alle Bassets, von grösseren Hunden ab, in diesem Fall von den grossen Griffons. Erste Zuchtselektionen unternahm Ende des letzten Jahrhunderts Graf von Elva, der Exemplare mit « geraden Läufen » suchte. Aber es war vor allem Paul Dezamy, der den Typ festigte. Er hatte eingesehen, dass man Hunde einer bestimmten Grösse brauchte, um den Hasen zu hetzen; diese legte er auf etwa 43 cm fest. Heute wird er zur Büchsenjagd benutzt und kann alles Haarwild jagen, vom Hasen bis zum Wildschwein. Eine Grand Basset-Meute siegte bei der 5.Europameisterschaft auf Hasen.

 

Allgemeines Erscheinungsbild

Von leicht länglichem Körperbau; er besitzt gerade Läufe. Der Körperbau des Bassets darf nicht an einen kleinen Briquet erinnern. Er ist harmonisch und elegant.

 

Wesensmerkmale / Verwendung

Er ist ein schneller Hund mit gutem Geläut und voller Passion für die Jagd; er ist mutig und liebt Dornenhecken und Gestrüpp. Ein wenig dickköpfig, aber dennoch brav. Es liegt am Führer, ihn zu beherrschen.

Er ist der perfekte Gehilfe des Jägers bei der Büchsenjagd in mittelgrossen Gebieten; unter allen Bassets ist er der schnellste; er ist zäh, mutig und ein wenig dickköpfig; schon in frühester Jugend muss man ihn an Gehorsam gewöhnen; seine Ausbildung erfolgt mit Güte und Strafe, wobei er nicht nachtragend ist.

 

Charakteristika

FCI-Gruppe 6 Laufhunde, Schweißhunde und verwandte Rassen; Sektion 1 Laufhunde; FCI-Standard-Nummer 33

Herkunftsland: Frankreich

Widerristhöhe: Hündinnen 39-43 cm / Rüden 40-44cm (+1 cm Toleranz in beide Richtungen) 

Gewicht: 18 – 20 kg

Pflege: nicht sehr pflegeleicht, täglich bürsten und kämmen

Wesen: eigensinnig, recht anhänglich

Gebrauchstüchtigkeit: guter Begleit- und Jagdhund

Lebenserwartung: 11-12 Jahre